„FortSchritt IntegrativLeben“ ergänzt die Arbeit von FortSchritt St. Leon-Rot – Die altersgerechte Petö-Förderung zielt auf mehr Inklusion von jungen Erwachsenen mit Bewegungseinschränkungen

FortSchritt IntegrativLeben e.V. erweitert Förderansatz in St. Leon-Rot und plant für Rollstuhlfahrer im Alter von 18 bis 30 Jahren ein neues Pilotprojekt

St. Leon-Rot, 16. August 2018 – Um die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, die das erste Petö-Förderzentrum im Südwesten Deutschlands für derzeit über 100 Kinder und Jugendliche mit zerebralen Bewegungsstörungen leistet, tritt FortSchritt IntegrativLeben e.V. ab sofort „aus den Fußstapfen“ von FortSchritt St. Leon-Rot e.V.

Der rechtlich unabhängige, gemeinnützige Verein, der seinen Sitz ebenfalls in St. Leon-Rot hat, konzentriert sich künftig auf die Petö-Förderung junger Erwachsener, die – aufgrund der körperlichen Entwicklung oder eines Unfalls – mit Bewegungseinschränkungen leben und daher auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

Zentrale Grundlagen der Petö-Förderung: Hilfe zur Selbsthilfe für eine bestmögliche Teilhabe

Die zentralen Grundpfeiler der Petö-Förderung von „FortSchritt IntegrativLeben“ lauten: Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe, fördern die individuell bestmögliche körperliche und persönliche Weiterentwicklung, um als Zielsetzung größtmögliche Selbstbestimmung und soziale Teilhabe für die Betroffenen zu erreichen.

Susanne Huber, erste Vorsitzende von „FortSchritt IntegrativLeben“ erklärt: „Damit wir die Petö-Förderung künftig gezielter auf die Bedürfnisse beider Zielgruppen ausrichten können, haben wir uns entschlossen, ,FortSchritt IntegrativLeben‘ als eigenständigen Verein zu etablieren!“

Im Fokus: Themenstellungen, die junge Erwachsene mit und ohne Behinderung bewegen

Da sich für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren beim Übergang in die neue Lebensphase vielfältige neue Fragestellungen ergeben, bilden unter anderem die Themenbereiche „Berufsorientierung und Berufsqualifikation“, „Miteinander Wohnen“ sowie die „Sicherung des eigenen Lebensunterhalts“ zentrale Arbeitsschwerpunkte von „FortSchritt IntegrativLeben“.

Darüber hinaus möchte „FortSchritt IntegrativLeben“ zu einem Impulsgeber für mehr Teilhabe in St. Leon-Rot und in der Metropolregion Rhein-Neckar werden. Frei nach dem Motto „Wir leben Inklusion!“ geht es dem Verein dabei um die soziale Interaktion und Vernetzung der geförderten jungen Erwachsenen mit dem direkten und erweiterten Lebensumfeld.

Weil barrierefreie Wohnmöglichkeiten und integrative Lebensformen elementar für Rollstuhlfahrer im Alter ab 18 Jahre sind, will „FortSchritt IntegrativLeben“ ein Pilotprojekt für Inklusion starten

Damit Rollstuhlfahrer in der Praxis von mehr Inklusion und Selbstständigkeit profitieren können, sind barrierefreie Wohnmöglichkeiten und integrative Lebensformen elementar.

Um auf diese Notwendigkeit geeigneter Angebote hinzuweisen und auch hier Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, plant FortSchritt IntegrativLeben e.V., ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt zu etablieren. Susanne Huber sagt: „Innerhalb der letzten eineinhalb Jahre haben wir mit einem inklusiven Projektteam, das aus betroffenen Rollstuhlfahrern und Menschen ohne Behinderung besteht, eine umfassende Konzeption erarbeitet. Näheres hierzu werden wir – nach Gesprächen mit potenziellen Förderern und Unterstützern – bekannt geben!“

Weitere Informationen

FortSchritt IntegrativLeben e.V. wurde Mitte 2016 gegründet. Der gemeinnützig anerkannte Verein ist offen für Unterstützer und Beweger mit und ohne FortSchritt-Erfahrungen. Neben Susanne Huber als der 1. Vorsitzenden wird das vierköpfige – ehrenamtlich tätige – Vorstandsteam von „FortSchritt IntegrativLeben“ von Jürgen Feil (2. Vorsitzender), Christoph Huber (Kassenwart) und Bettina Maroto López (Schriftführerin) komplettiert.

Weitere Informationen über den inklusiven Förderansatz und das Engagement von FortSchritt IntegrativLeben e.V. findenR interessierte Rollstuhlfahrer und Unterstützer unter: www.fortschritt-il.de .

Die Kinder- und Jugendförderung von FortSchritt St. Leon-Rot e.V. läuft unverändert weiter. Als Träger für das erste Petö-Förderzentrum im Südwesten Deutschlands sind aktuell über 100 Kinder und Jugendliche in der Förderung. Weitere Infos zur Arbeit unter: www.fortschritt-slr.de.

Hinweis für die Presse

Weitere Informationen sowie Bilder in Druckauflösung erhalten Sie beim Presseansprechpartner für FortSchritt IntegrativLeben e.V.:

Björn Wojtaszewski, Telefon: 06321 491298, E-Mail: bw@prpluscom.de

Bildunterschrift: Das ehrenamtliche Vorstandsteam bei der Planung des Pilotprojekts für mehr Inklusion in St. Leon-Rot. Von links: Christoph Huber (Kassenwart), Bettina Maroto López (Schriftführerin), Susanne Huber (1. Vorsitzende) und Jürgen Feil (2. Vorsitzender).
Bildnachweis: FortSchritt IntegrativLeben e.V.

Unterstützer